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Fallbeispiel 1: Lustiges zum Buffet

Walk Act: Weiter zur Quatsch-Tomate...

 

 

 

Fallbsp. 2: Zeichner einmal anders

Walk Act: Weiter zum Schnellzeichner

 

 

 

Fallbsp. 3: Drive Acts für Großflächen

Drive Act: Weiter zum Spaß-Polizisten...

 

 

 

Fallbsp. 4: Werbung unterhaltsam

Promotion: Weiter zum rasenden Bast...

 

 


 

 

 

 

 

 

 

Der handgezeichnete Wirkus-Cartoon der Woche:

Hören Sie an dieser Stelle Kleinkunst Wirkus im Interviewgespräch mit Radio Aktiv:

 

 

 

 

 


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Theorie und Erläuterungen (Was ist eigentlich Kleinkunst?):

COMEDY:

Die Kleinkunstform Comedy, auch als „Stegreifkomik“ oder „Stand-Up-Comedy“ bezeichnet, ist mit dem Kabarett verwandt, verzichtet jedoch meist auf tiefer gehende politische Kritik. Unterscheidungsmerkmal ist vor allem die eigene Haltung des Künstlers: beim Kabarett steht i. d. R. die ironische Sicht der Welt im Vordergrund, während bei der Stand-Up-Comedy der Comedian eher sich selbst mit den eigenen Konflikten in der (Um-)Welt beschreibt.
Obwohl „Comedy“ das englische Wort für Komödie ist, werden die Begriffe in der deutschen Sprache nicht synonym gebraucht. Während Komödie für das klassische Lustspiel steht, steht Comedy als moderner Oberbegriff für verschiedene Formate (siehe unten). Häufig wird der Begriff einseitig verstanden als Bezeichnung für aktuelle Fernsehproduktionen, jedoch ist mittlerweile auch im deutschsprachigen Raum eine eigenständige Comedykultur entstanden mit zahlreichen Bühnenprogrammen und Comedyclubs mit weiter wachsender Tendenz.
Auslöser für diesen Trend waren unter anderen die neuen Comedyformate im Fernsehen, wie beispielsweise RTL Samstag Nacht nach dem Vorbild der langjährig erfolgreichen US-Show Saturday Night Live. Populär wurde Comedy in den 1990er Jahren, als insbesondere die privaten Fernsehsender begannen, Ausschnitte aus abendfüllenden Bühnenprogrammen auszustrahlen, die sich an diesen US-amerikanischen Vorbildern orientierten.Aktuelle prominente Beispiele sind die von ProSieben ausgestrahlte Sendung Quatsch Comedy Club, die im Friedrichstadtpalast in Berlin aufgezeichnet wird oder die ehemalige WDR-Serie NightWash, mittlerweile von Comedy Central ausgestrahlt.Inhaltlich oder stilistisch verwandte Vorläufer des heute gebräuchlichen Genres Comedy sind u.a. Heinz Erhardt (50er/60er Jahre), Gisela Schlüters Zwischenmahlzeit, Loriot (60er/70er Jahre), Insterburg & Co., Otto Waalkes, Klimbim, Dieter Hallervordens Nonstop Nonsens (70er Jahre), Ein verrücktes Paar, Rudis Tagesshow, Sketchup (80er Jahre).Der Begriff Comedy wird vielfältig für zahlreiche Formen verwandt, denen lediglich der humoristische Charakter gemeinsam ist. Generell kann man unterscheiden zwischen:* Stand-Up Comedy (meist Solo-Bühnenshows)
* Mixed-Shows (diverse Comedians treten kurz hintereinander auf. Im Fernsehen beispielsweise NightWash oder Quatsch Comedy Club)* Sitcoms (Eine schrecklich nette Familie)* Sketchshows (Beispielsweise Mensch Markus, Die Dreisten Drei)* Panel-Shows (7 Tage, 7 Köpfe, Genial daneben – Die Comedy Arena)* Radio-Comedy (Serien oder aktuelle, einmalige Sketche)* Trick-Comedy (Die Simpsons, Futurama, Family Guy)* Impro Comedy (Schillerstraße, Frei Schnauze XXL)
**KLEINKUNST:ie Kleinkunst ist ein Genre der darstellenden Künste, insbesondere des Theaters und der Musik, das seinen Namen aufgrund seines begrenzten personellen, räumlichen und materiellen Aufwands erhalten hat.
Zur Kleinkunst zählen u. a. Kabarett, Comedy, Chanson, Puppenspiel, Pantomime, Stegreifkomödie, Rezitation (Lesung), Erzählkunst, Jonglage, Zauberei, Schwarzes Theater, Marionettentheater usw., soweit diese als Solo oder in Kleinbesetzung ohne oder mit geringem bühnentechnischen Aufwand an wechselnden Spielorten aufgeführt werden können. Diese bieten meist eine intime Atmosphäre mit großer Nähe zwischen Künstlern und Publikum. Der künstlerische Anspruch kann dessen ungeachtet hoch sein.
Historisch hat sich die Kleinkunst aus den Darbietungen in Music Halls oder Singspielhallen seit Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt, die oft ein Varietéprogramm mit Volkssängern und Artisten anboten. Eine spezifische Art Kleinkunst war das American Vaudeville zu Beginn des 20. Jahrhunderts, aus dem sich die Stummfilmkomödie entwickelt hat.
***Karikaturist:Karikatur (von lat.: carrus = Karren, also: Überladung, und ital.: caricare = überladen, übertreiben) bedeutet die komisch überzeichnete Darstellung von Menschen oder gesellschaftlichen Zuständen, häufig mit politischer Tendenz. Die Zeichner von (bildlichen) Karikaturen nennt man Karikaturisten, das Zeichnen karikieren.
Karikaturen sind meist eine bildliche Form der Satire, die sich als parteiische Kritik an bestehenden Werten oder politischen Verhältnissen versteht und oft als „Waffe” in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen verwendet wird. Die Karikatur übertreibt bewusst, spitzt zu und verzerrt charakteristische Züge eines Ereignisses oder einer Person, um durch den aufgezeigten Kontrast zur Realität und die dargestellten Widersprüche den Betrachter der Karikatur zum Nachdenken zu bewegen. Oftmals nimmt die Karikatur zu einem aktuellen Sachverhalt sarkastisch-ironisch Stellung.
Quelle: Wikipedia